09.06.15

 

Nachdem Chandak nun einige künstliche Schweißfährten gearbeitet hat, durfte er heute einen Jährling nachsuchen, der vom Anschuss aus noch ein Stück abgegangen ist, bevor er lag.

Chandak suchte sich auf freiem Feld den Anschuss und ist dann konzentriert der Fährte nach.

Kurz vorm Stück hat er gesichert und ist sehr vorsichtig und konzentriert an den Rehbock ran, und hat ihn dann sehr schön und vor allen Dingen deutlich verwiesen.

Er zeigt sehr gute Wildschärfe, Finderwillen und ein hohes Maß an Konzentration. Ich freu mich auf die weitere jagdliche Arbeit mit ihm.

 

02.03.2014

 

wir haben für Chandak eine Rotwildfährte gelegt.

Leider hatten wir keinen Schweiß und haben deswegen vermehrt auf Schnitthaar und Knochensplitter am Anschuss und am Wundbett geachtet.

Chandak ist schnell gestartet und musste dann erstmal etwas gebremst werden. Dann hat er ruhig und sauber seine Fährte ausgearbeitet ohne sich von den Zahlreichen Wechseln die seine Fährte kreuzten beirren zu lassen.

Hat er fein gemacht der Kleine Mann. Bilder dazu gibt es  hier

Rhodesian Ridgebacks werden als Jagdhund für die Fährten- und Schweißarbeit eingesetzt.

Das wird auch Chandak`s Aufgabe werden.

Wir haben im Oktober eine Schleppe mit einer Rabenkrähe gezogen, die er prima gemeistert hat. Im November konnten wir an einem Stück Fallwild seine Wildschärfe spüren, mit der Fährtenarbeit wollten wir jedoch warten, bis er etwas ruhiger und aus dem ersten Welpensturm raus ist.

Am 27.12. war es dann so weit. Wir haben seine erste Schweißfährte (Damwild) gelegt.

Chandak wurde von mir an den Anschuss rangeführt und man konnte sehen, das er sofort in einen "Arbeitsmodus" fiel.
Da es seine erste Fährte war, habe ich bewusst auf irgendwelche Befehle verzichtet, brauchte er auch gar nicht. Sauber hat er seine Fährte gesucht, sehr ausführlich und sich selber korrigierend.

Zwischendurch hat er Schweißtropfen verwiesen. Selbst die Abzweigung einen Hang runter hat er erarbeitet und als er am letzten Wildbett ankam, ging seine Nase hoch, da er die Decke schon witterte.

Vorsichtig hat er sich dem Stück Decke, welches wir etwas erhöht angebracht haben, genähert.

Dann hat er sich die Decke runtergezogen und wollte damit weg. Daran müssen wir dann wohl noch arbeiten, dass er nicht mit der Decke abhaut und diese komplett verspeist.

Wir waren total stolz auf Chandak und seine Leistung und werden ab jetzt hier über seine Fortschritte berichten und auch einige Fotos von seiner Arbeit einstellen.

Auf dem Weg zum Anschuss
Gespannt schaut er Richtung Anschuss
sauber arbeitet er seine Fährte aus
kurz vor dem letzten Wundbett
Chandak und seine Beute
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© Ilona Hübner